Der Weg zur Topform – Teil 3: mehr Power per Powermeter

Maren und Isa Franz sind Zwillinge. Während der ersten Kontaktbeschränkungen im Frühjahr 2020 haben sie das Rennradfahren für sich entdeckt – wie viele andere auch. Sie sind sportlich, motiviert und ambitioniert. Gemeinsam mit unserem Partner, dem Radlabor, wollen wir herausfinden, wie sich die beiden mit fünf Monaten professionellem und gezieltem Training verbessern können. Dieses Mal berichten sie über das strukturierte Training mit Powermetern.

Über den Radclub-Partner SRM

Gegründet im Jahr 1986, hat SRM den Radsport mit seinen Powermetern revolutioniert. Seitdem werden die Leistungsmessgeräte am Standort in Jülich immer weiterentwickelt und weiterhin von Hand gebaut. In einem Markt in dem sich zunehmend günstige Massen-Produkte etablieren, setzt SRM weiter auf Innovation, Qualität und Handarbeit, weil sie der Meinung sind, dass die Verlässlichkeit der gesammelten nur auf diese Weise gewährleistet werden kann. Dank dieser Philosophie gelten SR- Powermeter nun seit über 30 Jahren als der Goldstandard in der Leistungsmessung am Fahrrad.

Verschiedene Produkte und Powermeter von SRM

Was sind Powermeter?

Zu Beginn unseres Experimentes haben wir von SRM Leistungsmesser in Form von Watt-Pedalen zur Verfügung gestellt bekommen – die SRM X-Power Pedale. Lange Zeit wussten wir nicht – was sind Leistungsmesser überhaupt? Und braucht man das wirklich? Ein kurzer Exkurs.

Leistungsmesser oder Powermeter sind meist Pedale oder Kurbeln, die unsere Leistung auf dem Rad in Watt messen. Es gibt einseitige Powermeter, welche die Leistung nur auf einer Seite messen oder beidseitige, die dann die Leistung links und rechts messen. Der Vorteil an Pedalen, wie wir sie bekommen haben: Sie lassen sich leicht von einem Rad zum anderen mitnehmen, bei einer Kurbel ist das deutlich komplizierter.   

Die Trainingstagebücher von Maren & Isa: Teil 1: Die Leistungsdiagnostik

Powermeter: Warum sind sie so wichtig?  

Ein Powermeter eignet sich unserer Meinung nach für jeden ambitionierten Radsportler, der sein Training genauer steuern möchte. Um die eigenen Werte genau nachvollziehen zu können, ist dieser sowie ein Herzfrequenzmesser sehr sinnvoll. Einmal daran gewöhnt, möchte man diese Gadgets nicht mehr missen. Natürlich ist es kein Muss und nicht jeder Radfahrer benötigt unbedingt ein solches Zubehör. Viele erfahrene Radsportler genießen eventuell auch die “Freiheit” einfach zu fahren, ohne sich auf verschiedene Zahlen zu konzentrieren. Allerdings ist es gerade für Anfänger hilfreich, um ihre eigene Leistung einzuschätzen. Zum Beispiel fühlen sich für uns momentan 100 Watt nach einer Ruhepause ganz anders an als 100 Watt nach 4 Tage Leistung. Doch besonders, wenn man auch draußen trainieren möchte und nach einer Watt-Anzahl fahren soll oder will, kommt man wahrscheinlich nicht um einen Leistungsmesser herum. 

SRM X-Power

Unser Test des SRM-Powermeter

Wir haben die SRM X-Power vom Hersteller zur Verfügung gestellt bekommen die beidseitig messen. Diese kamen als kleines Paket an, in denen die Pedale selbst, sowie zwei Ladekabel und eine kurze Anleitung beigelegt waren. Die Montage war schnell erledigt: eigene Pedale runter, SRM-Pedale rauf. Erstmal sollte man die Pedale komplett aufladen, bevor man sie benutzt. Zur anschließenden Kalibrierung sollte man sich eine App herunterladen, sich mit den Pedalen verbinden und dann den Anweisungen folgen. Anfangs schien alles recht einfach.

Die Montage, Kalibrierung und Verbindung mit unseren Radcomputern hat einwandfrei geklappt. Komischerweise wurden bei Isa jedoch am Anfang zu viel Watt angezeigt und bei Maren zu wenig beziehungsweise nur eine Seite. Auch bei nochmaliger Einstellung und Kalibrierung wurden nicht die richtigen Watt angezeigt. Zum Glück hat unsere Trainerin die gleichen Pedale und konnte uns gute Tipps geben: vor dem losfahren sollten beide Pedale mit der App verknüpft sein, damit dann auch beide Pedale gemessen werden. So hat es schlussendlich auch funktioniert. 

Noch ganz wichtig ist, dass man direkt am Anfang noch seine Anzeige am Radcomputer ändert bzw. neu einstellt. Wir haben folgendes dazu genommen: die aktuelle Trittfrequenz, die durchschnittliche Trittfrequenz und die aktuelle Leistung in Watt. Schließlich möchte ich laufend beim fahren sehen, was für Werte ich aktuell fahre und nicht erst am Schluss bei der finalen Auswertung nach der Radfahrt.  

Der ultimative Tipp: die Pedale auf die Stärke einstellen, die ihr gewöhnt seid. Ansonsten könnte es an der nächsten Ampel eine plötzliche Überraschung geben, wenn ihr versucht aus den Pedalen auszuklicken.

Das Fazit 

Und was sollen wir sagen? Sie sind wirklich Gold wert! Anfangs empfanden wir eine Trittfrequenz von 90 schon recht hoch. Doch wenn man ein wenig darauf achtet, ist auch das nach ein paar Radfahrten direkt verinnerlicht.  

Die Trainingstagebücher von Maren & Isa: Teil 2: Die ersten Einheiten

Wir müssen allerdings ehrlicherweise sagen, dass wir die Wattzahlen bei Ausfahrten draußen eher als Richtwert nehmen und doch eher den Spaßfaktor an erste Stelle stellen. Durch die angegebenen Watt bekommt man endlich ein Gefühl, wie viel man denn an Stärke hat und auch tatsächlich fahren kann. Und manchmal ist es einfach nur erschreckend wie schwer es sich anfühlt und wie wenig man eigentlich fährt. So haben wir auch gemerkt, wie wenig Gefühl wir eigentlich für unseren eigenen Körper haben. Ob wir das am Ende des Trainings auch noch haben?  


Unser Partner: Radlabor

Das Radlabor (Webseite) ist der offizielle Trainingspartner des Radclubs und des R2C2 (RennRad Cycling Club). Zum Angebot des Unternehmens gehören neben Trainingsberatung auch Labordienstleistungen wie Bikefitting, Kaufberatung und Leistungsdiagnostiken an den Standorten Freiburg, München und Frankfurt. Hier mehr Infos zur Partnerschaft. Weitere Hintergründe, Anregungen, Tipps und Rezepte rund ums Radfahren findest du im Radlabor-Blog.


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