Unsere Kollegen vom Radfahren Magazin haben das Falkenjagd Aristos R Gravel auf Herz und Nieren getestet. Ihr Fazit: Das Rad präsentiert sich als äußerst robust und alltagstauglicher Randonneur, der sich sowohl für die täglichen Fahrten zur Arbeit als auch für ausgedehnte Touren hervorragend eignet.

Eine ganz eigene Interpretation des klassischen Trekkingrades kreiert Falkenjagd-Chef Andreas Kirschner: Ein moderater Rennradlenker, wie er auf Randonneuren verwendet wird, bietet sehr viel mehr Griffmöglichkeiten und ist gerade im Tourenbereich beliebt. Darüber hinaus stattet Italo-Fan Kirschner den Titanrahmen mit Campagnolos Ekar-Gruppe aus.
Dreizehn Gänge bieten eine Entfaltung zwischen 1,6 m (!) für den kürzesten Gang und 7,1 m für die Abfahrt. Damit lässt es sich auch am Berg mehr als komfortabel leben, der kurze Berggang ist hochgebirgstauglich. 28“-Laufräder mit breiten Mavic-Felgen und Schwalbe G-One-Reifen dürften gute Rolleigenschaften auf Asphalt und Schotter bieten. Dank Vollausstattung gehört ein filigraner Titan-Gepäckträger mit 26 kg Traglast zum Lieferumfang, die Lichtanlage kommt von SON, dass die Frontnabe einen Nabendynamo verbirgt, sieht nur der Profi.
Quirliger Flitzer
Klack, klack, klack, Campas Ekar-Schaltung schickt die Kette querbeet übers 13er Ritzelpaket, der 12,4 kg leichte Titanflitzer kommt schon mit moderater Tretarbeit flott in Schwung. Unserem Tester ist auf den ersten Metern das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht zu nehmen.

Auf dem Isarradweg ist das Aristos in seinem Element, die feinstolligen G-One-Pneus gleiten flink mit moderatem Luftdruck sanft über den Schotter. Nahezu mühelos lässt sich das Falkenjagd über das wellige Auf und Ab an der Isar pedalieren. Im Wiegetritt bergauf offenbart der edle und leichte Randonneur seine hervorragende Bergtauglichkeit, ohne im Gewusel der Münchner Vorstadt die Agilität verstecken zu müssen. Auf dem nahen Parkplatz surft unser Tester mit dem Aristos in Renngeschwindigkeit durch die Kurven; neben der Kletterstärke eine weitere spektakuläre Eigenschaft des Münchner Titantourers.
Fazit
Quicklebendig, vielseitig und von herausragender Qualität: Das Falkenjagd Aristos R Gravel präsentiert sich im Test als absolut überzeugender Randonneur. Dank seines unverwüstlichen Titanrahmens, der durchdachten Vollausstattung und der hohen Bergtauglichkeit ist das Rad perfekt gerüstet für maximalen Fahrspaß – ganz egal, ob auf der schnellen Feierabendrunde oder der ausgedehnten Tour.
Positiv: Unverwüstlicher Titanrahmen, bergtauglich, stabiler Gepäckträger
Negativ: Ständer fehlt leider (nachrüstbar)

Sie interessieren sich für das Falkenjagd Aristos R Gravel? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Falkenjagd Aristos R Gravel: Technische Details und Informationen
| Preis | 8573 Euro |
| Gewicht | 12,4 kg |
| Systemgewicht | max. 165 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant: 51, 53, 56, 59*, 61, 62 cm |
*Testgröße
Ausstattung des Falkenjagd Aristos R Gravel
| Rahmen | Titan, starr |
| Gabel | Titan, starr |
| Kurbel | Campagnolo Ekar, 38 Z. |
| Kassette | Campag. Ekar, 10 – 44 Z. |
| Schaltung | Kettenschaltung Campagnolo Ekar, 1×13 Gänge |
| Entfaltung | 1,6 – 7,1 m |
| Laufrad | Felgen: Mavic Alu, Naben: Son Nabendyn./Tune |
| Bremsen | Hydr. Scheibenbr., Campag. Ekar, 160/160 mm |
| Cockpit | Vorbau Falkenjagd Titan, Lenker: Parapera Speed Gravel Carbon, 44 cm |
| Reifen | Schwalbe G-One Bite, 28“, 40 mm |
| Sattelstütze | Falkenjagd Titan, starr |
| Sattel | Selle Italia Model X Evo Plus Superflow |
| Lichtanlage | v/h: SON Ladelux / SON |
| Sonstiges | Spritzschützer SKS mit Spritzgummi, Titan-Gepäckträger (26 kg), Titan-Flaschenhalt., Glocke |