„Radsportherz“ – zwei literarische Liebeserklärungen an den Radsport zu gewinnen

Was macht die unwiderstehliche Anziehungskraft des Radsports aus? Was ist so faszinierend daran? Jegliche Erklärungsversuche gegenüber denjenigen, die das Faszinosum (noch) nicht teilen, sind oft schwierig und bruchstückhaft. Der dänische Reporter und Essayist Daniel Dencik hat für sein Buch „Radsportherz“ einen literarischen und anekdotischen Zugang gewählt. Das Ergebnis ist ein mitreißendes und tiefgründiges Portrait eines oft unverstandenen Sports. Wir verlosen zwei Exemplare des Buchs und bringen eine Leseprobe.

Über das Buch: In 15 Kapiteln beschreibt Daniel Dencik anhand einer großen dreiwöchigen Landesrundfahrt, einer Straßenweltmeisterschaft und des traditionellen Saisonabschluss-Klassikers, der Lombardei-Rundfahrt, was seinen Lieblingssport charakterisiert. Aus dem Auto heraus lebend, unter freiem Himmel schlafend, folgt er dem Radrennzirkus. Mit feiner Beobachtungsgabe und Gespür für poetische Metaphern schildert er die Realität des Profimilieus und stellt Bezüge zwischen Radrennen und dem Werk großer Autoren wie Dante, Baudelaire und Edgar Allan Poe her. Er begleitet gefeierte und gefallene Radsporthelden und erzählt zu Herzen gehende Geschichten vom Leben im Peloton. Er ächzt an der Seite von Michael Rasmussen den Col d’Aspin hinauf, lümmelt mit einem WM-Zweiten auf dem Hotelbett, betrinkt sich mit einem mustergültigen Domestiken, und wenn er am Renntag mit seinem Kumpel nach Alpe d’Huez hinaufspaziert, stimmt die Holländer-Kurve spontan „Lust for life“ an.

Der Autor: Bereits seit Kindertagen ist der dänische Schriftsteller und Filmregisseur Daniel Dencik ein glühender Anhänger des Straßenradsports. Er hat bereits mehrere Dokumentarfilme über Radrennfahrer gedreht, für die Tageszeitung Politiken berichtete er wiederholt als Reporter von großen internationalen Rennen, und 2017 veröffentlichte er dann ein viel beachtetes, von der Kritik gefeiertes Buch mit literarischen Annäherungen an seinen Sport. Nun – rechtzeitig vor dem Grand Départ der Tour de France 2022 in Kopenhagen – erscheint es unter dem Titel »Radsportherz« erstmals auch in deutscher Übersetzung.

Die Verlosung

Der Radclub verlost unter Radclub-Mitgliedern (darunter alle Magazin-Abonnenten) zwei Exemplare des Buchs (zur Teilnahme bitte das Formular unten ausfüllen).

Teilnahmeschluss: 26. Juni 2022

Radsportherz

von Daniel Dencik
14,80 Euro inkl. 7% MwSt.
Aus dem Dänischen von Rebecca Jakobi; Broschur, 176 Seiten
ISBN 978-3-95726-067-3
1. Juni 2022


Mehr Infos im Covadonga-Shop

Die Leseprobe „Radsportherz“ (Covadonga Verlag)

WIE ZUM TEUFEL KANNST DU RADSPORT MÖGEN?

An jenem Tag, wenn die Außerirdischen kommen, werden wohl die meisten unserer Angewohnheiten merkwürdig wirken. Oper, Bingo, Fischzucht. Doch in der langen Reihe menschengemachter Kuriositäten steht der Profisport – seine Ausführung und vielleicht insbesondere die Begeisterung, die er auslöst – sicher weit vorne. Am allermerkwürdigsten werden unsere Gäste womöglich die vielen ausgewachsenen Menschen finden, die auf einem Bildschirm Artgenossen beim Fahrradfahren zuschauen. Stunde um Stunde, Tag um Tag, Jahr um Jahr. Später findet man Fossile. Die Zuschauer eines Radrennens. Ein zutiefst beunruhigendes Erlebnis. Wenn man in der Zukunft noch Schrecken empfinden kann, wird er in diesem Moment womöglich ausbrechen. Dann werden sie einsehen, dass sie die Menschen niemals vollkommen verstehen werden.

Die Überschrift warf mir einmal eine Freundin aus Jugendtagen an den Kopf. Ich wusste keine Antwort. Kurz darauf machten wir Schluss. Das war in meiner dramatischen Phase. Jetzt, nachdem ich Zeit zum Nachdenken hatte, älter und milder gestimmt bin, möchte ich gerne auf diese Frage zurückkommen. Ich nehme die Herausforderung an, sie zu beantworten. Ich habe mich verliebt. So einfach ist es, so fängt es an – und wie in jeder Beziehung braucht man weder Argumente noch Beweise. Aber ich habe ja versprochen, den Fehdehandschuh aufzunehmen.

Das Gesicht

Der Radsport ist ein Sport des Gesichts, ein Sport der Falten und Blicke. Keine andere Sportart zeichnet derart ehrliche Menschenporträts. Im Takt mit der technologischen Entwicklung – bessere Optiken, mehr Kameras, feinere Pixel – wird die Physiognomie des Pelotons immer zugänglicher. Dass der Fahrer gewissermaßen stillsitzt, während die Beine arbeiten, kommt da besonders gelegen, denn die inneren Kämpfe des Radsportlers offenbaren sich in seiner Fratze. Eine Nahaufnahme bei hoher Geschwindigkeit ist eine ehrliche Angelegenheit. Die Dämonen kommen an die Oberfläche, um nach Luft zu ringen. Anders als bei einem Fußball- oder Tennisspieler wird das Gesicht des Radrennfahrers in Echtzeit übertragen, im gleichen Moment, in dem die Leistung erbracht wird. In anderen größeren Sportarten wäre eine Nahaufnahme des Gesichts, wenn der Sportler zum Beispiel aufschlägt oder dribbelt, unmöglich und sinnlos zugleich. Im Radsport ruht die Kamera jedoch lange, gnadenlos und bisweilen geradezu pornografisch auf den kämpfenden Fahrern im Schweiße ihres Angesichts.

Der Wind 

Das Rennen verläuft auf offenem, stetig wechselndem Terrain. Windrichtung und Windstärke verleihen dem Straßenradsport seine Ecken und Kanten. Indem die Rennen im Freien stattfinden, erschafft der Sport auch den Rahmen, innerhalb dessen man sich bewegt. Der Ein-Kilometer-

Bogen, der Arc de Triomphe. Inmitten all der hochtechnologischen Präzision handelt es sich um einen windigen und wehenden Sport. Manchmal ist er mehr Entdeckungsreise als Sport, Kapitäne haben Leutnante, man bewegt sich auf unbekanntem Terrain, Vorposten sondieren das Land. Denn auch wenn Gipfel und Pässe wiederkehren, kann man den gleichen Berg nicht zweimal überqueren. Die Unvorhersehbarkeit eines Rennens ist seine größte Anziehungskraft, der Wind kann sich drehen, ein Sturz kann alles auf den Kopf stellen, ein davonjagendes Feld im Seitenwind auseinanderfallen. Du musst lernen, dich zu langweilen und die Vorhersehbarkeit der Rennen wertzuschätzen, da sie die Voraussetzung für die Unvorhersehbarkeit ist. Allerdings musst du auch die stille Freude an der Wiederholung lieben lernen, am repetitiven, beinahe vegetativen Element, die Wiedersehensfreude, wenn das Hauptfeld die Fluchtgruppe einholt, die sich in aller Frühe abgesetzt hat, obwohl die Ausreißer, das Hauptfeld und alle Zuschauer wussten, dass sie eingeholt werden würden. Die Freude, das Unvermeidbare zu erleben.

Die Erinnerung

Wir haben es mit Geschichtsschreibung in der Gegenwart zu tun. Denn der Radsport jagt förmlich vor einem gigantischen Denkmal her, einer Erinnerung, die droht, alle Fahrer von hinten zu verschlingen. Ein Mausoleum für die Toten an die Lebenden. Rennen schreiben sich in das Gedächtnis ein. Manche Stürze vergisst du nie. Einen Menschen live im Fernsehen sterben zu sehen, verändert dich für immer. Mögest du so etwas nie wieder erleben. Es zwingt dich zum Weiterschauen, dazu, den Sport weiterhin zu verfolgen. Damit es nicht passiert. Das vielleicht Unvermeidbare. Wie im Motorsport oder beim Stierkampf. Außerdem wirst du viele Stunden mit dir selbst verbringen, darauf kannst du wetten. That’s what she said. Diese enorme Zeit-, Kraft- und Lebensverschwendung erinnert unter Umständen an den Tod. Das tragische Element in all unseren Bemühungen. Die kurze Zeit, die uns bleibt, rinnt uns leise durch die Finger. Das Leben tickt wie eine Uhr. Ich erinnere mich an meine Mutter im Sommerhaus, sie starb beim Anblick der Bilder von den französischen Straßen. Wir hatten uns nicht mehr viel zu sagen, wollten nur die letzte Zeit zusammen verbringen. Tag für Tag lagen wir Seite an Seite und sahen dem Rennen durch die Landschaft zu, das war das Leben, die Sonnenblumenfelder, die vergessenen Schlösser tief im Landesinneren, die Geräusche der Rotoren. Diese Zeit ist nun vorbei, auch wenn sie uns gehörte.

Die Welt

Junioren, Nachwuchsfahrer, Frauen und Männer, alle Stars des Straßenradsports sind auf eine Art und Weise zugänglich und greifbar, die man in anderen Sportarten nicht kennt. Sie sind Teil deiner Welt. Leben und atmen. Du kannst die Hand nach ihnen ausstrecken, wenn sie vorbeifahren, du kannst ihnen auf einem Motorrad folgen, du kannst im Ziel auf sie warten. Ich weiß noch, wie ich mich als vierjähriger Junge durch die Menschenmenge auf dem Schlossplatz von Christiansborg gekämpft habe, bis zu Bernard Hinaults glänzenden Schenkeln in der schwarzen Fahrradhose. Ich weiß noch, dass man Richie Porte in der australischen Ortschaft Geelong nicht in die Diskothek lassen wollte, ehe ich dem Türsteher erklärte, dass er gerade Vierter bei der WM im Einzelzeitfahren geworden war. Ich weiß noch, wie Christopher Juul-Jensen auf einem Parkplatz in den Südstaaten Tod auf Kredit las. Ich weiß noch, wie Rasmus Quaade in der Bretagne so weit abgehängt wurde, dass er schließlich sein eigenes Rennen im normalen Straßenverkehr fahren musste, ohne zu wissen, wo das Ziel lag. Das war, als ich meinen ersten Film drehte. Und ich erinnere mich, dass ich da draußen in der windgepeitschten Bretagne, auf dem Rücksitz eines Polizeimotorrads, dachte, dass das Rennen, obwohl es längst entschwunden war, Rasmus Quaade immer noch umgab. Da begriff ich, dass ein Radrennen eine kosmische Substanz sein kann. Ich erinnere mich an den Kellermenschen Sergei Nikolajewitsch Firsanow in einer dunklen Garage bei Herning, so jung und allein in einer kalten dritten Division des Radsports, dass es mich an ein Gedicht von Jack Kerouac über die russische Volksseele denken ließ: stolz und verschmäht, Augen, die mich with an expression of Baltic lostness ansahen. Ich erinnere mich an einen frühen Morgen vor meiner Wohnung bei Carlsberg, wo ein Fahrer von Saxo Bank (war es Daniele Bennati?) auf seinem Rad balancierte. Das war einen Tag nach der Post Danmark Rundt, der Fahrer war in seiner Wettkampfkleidung allein auf Trainingsfahrt. Es war der schönste Anblick der Welt, ich werde es nie vergessen. In gewisser Hinsicht so vollkommen und selbstverständlich.

Die Offenbarung

Es hat seinen Reiz, Rennen als Metapher für das Leben zu interpretieren. Wir tendieren zu einem zivilisatorischen Blick auf den Radsport, doch das Radrennen entzieht sich gewissermaßen jeglicher Auslegung. Es hat keine Absicht. Wie ein Tag oder ein Bach liegt es einfach nur in der Natur. Und existiert. Während ein Fußballspiel ausgetragen wird, findet ein Radrennen statt. Phänomenologisch betrachtet unterscheidet sich das Rennen kaum von einer Passage durch die Landschaft. Im Grenzland zwischen Traum und Kriegszug zieht etwas vorbei. Ich kenne die Theorien, dass das Internet schon immer existiert hat und der Mensch bloß sehr lange brauchte, um es zu entdecken. Die Möglichkeit war da. Und nun fragen wir uns, warum wir es nicht früher gesehen haben. Auf die gleiche Weise ist der Anblick eines durch die Landschaft fahrenden Pelotons etwas so Selbstverständliches, dass ich denke: Hier geht etwas Uneingelöstes in Erfüllung. Die Welt wurde erschaffen, um Platz für Radrennen zu schaffen. Endlich haben wir das herausgefunden.

Die Zeit

Ein Etappenrennen entwickelt seine eigene Zeitrechnung, an die jeder Fahrer seine Bilanz Tag für Tag anpasst. Das Ergebnis im Ziel entscheidet nicht nur über die jeweiligen Platzierungen, die Zeitunterschiede zwischen den Fahrern erklären praktisch jedes Manöver im Verlauf des Rennens. Bei Etappenrennen kann man bewusst Zeit verlieren. Für freies Geleit im Kampf um die schönen Etappensiege lässt man sich im Klassement zurückfallen. Wichtig ist aber: Dieser Sport kennt keine festen Zeitgrenzen, im Gegenteil. Den Rahmen bildet die Wirklichkeit. Vielleicht fährt ein Zug zwischen den Ausreißern und dem Hauptfeld hindurch, die Schranken schließen sich, das Peloton muss warten, bis er vorbeigefahren ist, so ist das Leben. Gleichermaßen kann der Radsport seine eigene Zeit nicht anhalten, abgebrochen werden oder die Spielzeit verlängern. Er gleicht einem Umzug durch eine Region, mit einheitlichem Parcours für alle Beteiligten. Es gibt keine Halbzeiten, du sitzt nie in einer Halle. Doch die bewegten Bilder vom Radsport schmücken dein Zuhause wie eine langsam tickende Standuhr. Die Aussicht, das Fenster zur Welt und zur Landstraße, kommt noch dazu. Viele Rennen lassen sich hervorragend wie eine Art Möbelstück im Wohnzimmer behandeln. Sie bleiben im Hintergrund, aber ihre bloße Anwesenheit ist eine eindeutige Bereicherung. Ein beruhigender Gedanke.

Die Tränen

Niemand weint wie ein Radrennfahrer. Ein innerer Raum wird belichtet und bloßgelegt. Dann können die Außerirdischen es auch begreifen. Der Gewinner hat Tränen in den Augen. Das obligatorische Siegerinterview ist oft rührend. Nach einem langen Rennen liegen die Gefühle der erschöpften Fahrer blank. Sie haben alles gegeben, nur die Ehrlichkeit bleibt ihnen noch. Vor laufenden Kameras lassen sie den Emotionen freien Lauf, in ihren Augen toben Dämonen. Niemand hat so eine weiche Schale wie Radrennfahrer, habe ich mir oft gedacht. In abgelegenen Hotels habe ich mir gehackte Livestreams mit flämischem Kommentar angesehen. Nach vielen Rennen war ich selbst den Tränen nah. In meinem Notizbuch von letztem Jahr steht: »Es ist, wie es ist. Schlaflos in Okinawa schaue ich den Scheldeprijs live von den belgischen Straßen.« Anschließend muss ich meinen Computer abtrocknen.

Die Mystik

Zu den unvergleichlich größten Freuden bei Radrennen gehört, dass man nicht alles sehen kann. Ab und zu muss man einfach genießen, dass einem etwas entgeht. In der Zwischenzeit wird ohnehin gute Arbeit auf irgendeiner Straße geleistet. Die Übertragungen beginnen oft erst nach hundert Kilometern. Kein Rennen wird vollständig abgedeckt, es ist ein so ausgedehntes Ereignis, dass es immer Teile geben wird, die niemand jemals zu sehen bekommt. Als Kind verstand ich nicht, dass die Zeit auf meiner Armbanduhr auch verging, wenn ich nicht pausenlos auf das Ziffernblatt guckte. Ähnlich erging es der Mutter eines anderen Jungen mit ihrer neuen Waschmaschine. Sie vertraute nicht darauf, dass die Maschine ohne ihre Aufsicht wusch. Mit gemischten Gefühlen, mit Bewunderung und Skepsis, saß sie vor der Trommel und verfolgte den Waschgang. Doch er lief gut – und läuft gut. Tapfer schuftet ein Hauptfeld, das uns mit der Zeit einholen wird. Indem er uns nicht alles zeigt, bewahrt der Radsport seine Mystik. So behält das Begehrte seine Verführungskraft. Der Flirt existiert, weil nicht alles unmittelbar offengelegt wird. Am schönsten ist, was nicht eingefangen werden kann, die Frau, die einem durch die Lappen ging. Ein Teil der Erwartungsfreude liegt in der Befriedigung, sich später auf den neuesten Stand zu bringen, sich in die Sache zu vertiefen, aufzuholen, so gut es geht, es vor sich zu sehen – und sich den Rest hinzuzudenken.

Das Original

Seit seiner Geburt vor hundertfünfzig Jahren zieht der Radsport Einzelgänger mit Hang zur Monomanie an. Die Profis sind immer noch ein bunter Haufen Nomaden. Darunter sind Seelsorger, Musiker, Maler, Fantasten und Entertainer, die ihr Leben von Ende Februar bis Anfang Oktober in Kolonien auf europäischen Landstraßen verbringen. Der italienische Veteran Michele Scarponi hat einen Papagei. 

»No! Frankie isn’t my pappagallo. Frankie is pappagallo de una … mi amigo … del mio paese. But when Frankie see me pass with bike, Frankie training with me. Ma … in beginning no is friendly with him. Because strange, no? A pappagallo. Aftertime, day, month … Scarponi and Frankie friends …  Frankie now see T-shirt Astana same color Frankie … Frankie training with me. Five kilometro, ten kilometro. Si, flying … one moment in shoulder … and then flying …«

Das unbegreiflich viele Training macht den Sport nur für Extremisten attraktiv. Ein Profi fährt im Kalenderjahr rund fünfunddreißigtausend Kilometer – fast einmal um die Welt. Die Besessenheit muss monolithisch sein, um sie ertragen zu können. Im Radsport wird dem Größenwahn-sinn gehuldigt. Ein Angriff ist in gewissem Sinne immer kopflos und unvernünftig. Eines der schönsten Dinge der Welt ist jedoch die Ritterlichkeit, die das Ethos des Radsports auszeichnet. Die unausgesprochenen Regeln, die die Fahrer verbinden. Ich habe gesehen, wie Gianluca Brambilla einen anderen Fahrer gewinnen ließ, obwohl er selbst hätte gewinnen können. Es war einfach noch schöner, wenn der Kamerad an seiner Stelle gewann.

Der Name

Haben die Namen von Radrennfahrern nicht eine gewisse Anziehungskraft? Warum nur haben sie alle so schöne Namen? Man stelle sich vor, Darwin Atapuma zu heißen. Das sticht heraus. Warum ist das sonst noch niemandem aufgefallen? Die Nomenklatur des Sports ist mir heilig. Mit größtem Genuss wiederhole ich: Gianluca Brambilla. Elisa Longo Borghini möchte ich auch aussprechen. Gerne nenne ich die Fahrer, die zwei Katzen ähneln und auch so klingen, Fabio Felline und Oscar Gatto. Eines Tages will ich dir von Sonny Colbrelli erzählen. Julian Alaphilippe werde ich nie vergessen. Ich hätte gerne einen Freund namens Ilnur Zakarin. Giovanni Visconti will ich einfach nur schreiben. Julie Leth. Ich will mein Kind nach Leopold König benennen.

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