Abenteuer Minimalismus – Einstieg ins Bikepacking

Freiheit, Natur und das Nötigste im Gepäck: Bikepacking liegt voll im Trend. Doch damit das erste Outdoor-Abenteuer nicht zur frustrierenden Materialschlacht wird, kommt es auf das richtige Equipment und die optimale Packstrategie an. Gemeinsam mit unserem Partner SKS GERMANY zeigen wir dir, worauf Einsteiger achten müssen – inklusive praktischer Pack-Checkliste.

Das Prinzip Bikepacking ist so einfach wie faszinierend: Man nimmt das Gravelbike, Rennrad oder Mountainbike, schnallt das Nötigste fest und fährt einfach los. Keine schweren Packtaschen an klobigen Gepäckträgern, sondern cleane, aerodynamische Taschen, die direkt am Rahmen befestigt werden. Das Fahrgefühl bleibt sportlich, die Wegeauswahl flexibel.

Doch wer zum ersten Mal vor seinem Bike steht und versucht, Schlafsack, Kleidung, Werkzeug und Verpflegung unterzubringen, merkt schnell: Platz ist Mangelware. Wer hier von Anfang an auf funktionale und robuste Komponenten setzt, spart nicht nur wertvolles Gewicht, sondern auch Nerven und Zeit.

Das Fundament: Was macht eine gute Bikepacking-Tasche aus?

Die Anforderungen an moderne Bikepacking-Taschen sind hoch. Sie müssen Wind und Wetter trotzen und selbst auf ruppigen Schotterpisten oder Singletrails bombenfest sitzen. Wenn die Taschen im Wiegetritt hin und her schwingen, leidet nicht nur der Fahrspaß, sondern im schlimmsten Fall auch die Sicherheit.

Die Radclub-Checkliste für den Taschenkauf:

Passform: Die Taschen müssen exakt zur Geometrie deines Rades passen (besonders im Rahmendreieck).

Stabilität: Ein fester, wackelfreier Sitz durch robuste, rutschhemmende Gurte ist Pflicht.

Wetterschutz: Wasserdichte Materialien und verschweißte Nähte halten das Equipment trocken.

Verschluss-System: Rollverschlüsse sind im Gelände oft langlebiger und flexibler als klassische Reißverschlüsse.

Nachhaltigkeit: Achtet auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen (z. B. austauschbare Klettgurte).

Die perfekte Gewichtsverteilung: Wer packt was wohin?

Damit sich dein Bike auch voll beladen noch agil und sicher steuern lässt, gilt eine Grundregel: Schwere Dinge gehören nach unten und ins Zentrum des Rades, leichte und voluminöse Sachen an die Enden. Unser Partner SKS GERMANY hat mit der EXPLORER EXP-Serie ein perfekt abgestimmtes Set entwickelt, das genau zeigt, wie modernes Packen funktioniert:

Das Zentrum

In die Rahmentasche gehört alles, was Masse hat: Schweres Werkzeug, die Minipumpe, Ersatzschläuche, die Powerbank oder die dicken Energieriegel für die Tour. Weil das Gewicht hier am tiefstmöglichen Punkt und zentral im Bike sitzt, merkst du es beim Fahren kaum – das Rad bleibt extrem spurstabil.

Die Front

An den Lenker packst du voluminöse, aber leichte Ausrüstung wie deinen Schlafsack oder die Isomatte. Die SKS-Lenkertasche bietet dafür satte 9 Liter Volumen. Ein wichtiger Tipp für die Praxis: Lade hier nicht zu viel Gewicht ein, sonst wird das Lenkverhalten in Kurven träge.

Das Heck

Die im Fachjargon liebevoll „Arschrakete“ genannte Satteltasche ist der Riese unter den Bikepacking-Taschen. Hier finden deine leichte Wechselkleidung und der Kulturbeutel Platz. SKS hat sich hier ein echtes Highlight einfallen lassen: Ein anklickbares Schutzblech schützt dich und deine Ausrüstung gleichzeitig vor Schlamm und Spritzwasser von unten.

Das Cockpit

Eine Oberrohrtasche ist der perfekte Platz für die “Erste Hilfe” gegen den Hungerast. Snacks, Riegel oder auch das Smartphone gehören hierhin, damit du sie während der Fahrt jederzeit blind mit einer Hand erreichen kannst.

Tipps für deine erste Tour

  • Weniger ist mehr: Breite deine gesamte Ausrüstung vor dem Packen auf dem Boden aus. Sortiere rigoros aus, was du nicht zwingend benötigst. Jedes Gramm weniger bedeutet mehr Fahrspaß am Berg.
  • Die Probefahrt: Packe dein Fahrrad ein paar Tage vor der Tour komplett voll und drehe eine ausgiebige Testrunde auf deinem gewohnten Untergrund. So merkst du sofort, ob etwas schleift, klappert oder das Fahrverhalten negativ beeinflusst.
  • Rahmenschutz nicht vergessen: Wo Gurte auf Lack treffen, entsteht durch Reibung und feinen Staub schnell Abrieb. Klebe die Kontaktpunkte am Rahmen vorher mit Schutzfolie ab.

Mit dem richtigen Setup steht dem ersten Abenteuer im Sattel nichts mehr im Weg. Egal ob Overnighter vor der Haustür oder der erste Cross-Alps: Wer minimalistisch packt, erlebt maximale Freiheit.

Radclub-Partner: SKS Germany

SKS sorgt seit über 100 Jahren dafür, dass die Räder rollen. Den Firmen-Slogan „Ride on!“ erfüllt SKS mit bewährten Produkten, innovativen Lösungen und frischen Ideen, immer mit dem Qualitätssiegel „Made in Germany”. In den hauseigenen Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen werden die Produkte mit viel Erfahrung und Kreativität entwickelt und anschließend auf Herz und Nieren getestet.
SKS unterhält drei Standorte in Deutschland: in Sundern, Meschede und Menden, daneben international in Olney (USA, Vertrieb) und Dongguan (China, hier werden ausschließlich Artikel für die Schwestermarke Blomus hergestellt). 95% der Produktion erfolgt in Sundern.

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