Der Weg zur Topform – Teil  7: die Bilanz der Trainerin

Maren und Isa Franz sind Zwillinge. Während der ersten Kontaktbeschränkungen im Frühjahr 2020 haben sie das Rennradfahren für sich entdeckt – wie viele andere auch. Sie sind sportlich, motiviert und ambitioniert. Gemeinsam mit unserem Partner, dem Radlabor, wollen wir herausfinden, wie sich die beiden mit fünf Monaten professionellem und gezieltem Training verbessern können. Und welche Unterschiede in der Wahrnehmung, der Anstrengung und in den Ergebnissen lassen sich zwischen den Zwillingen feststellen? Das Ziel: den Gran Fondo beim 3RIDES Festival in Aachen im Mai 2022 und anschließend die Mecklenburger Seen Runde meistern. Auf radclub.de führen Isa und Maren ein Trainingstagebuch. Diesmal: Was sagt die Trainerin nach den absolvierten Events zum Fortschritt der beiden Sportlerinnen?

Hier geht es zu Teil 1 des Trainings-Tagebuchs – die Leistungsdiagnostik

Hier geht es zu Teil 2 – erste Schritte

Hier geht es zu Teil 3 – der Powermeter-Test

Hier geht es zu Teil 4 – Fortschritte und Veränderungen

Hier geht es zu Teil 5 – die Generalprobe

Hier geht es zu Teil 6 – Hallo Corona und Servus Gran Fondo in Aachen

Uli Plaumann ist Sportwissenschaftlerin und hat sich bereits im Masterstudium tiefergehend mit der Materie des sportmedizinischen Trainings und Leistungsphysiologie beschäftigt. Seit Mai 2019 ist sie Leiterin des Radlabor in München. Dort beschäftigt sie sich hauptsächlich mit dem Thema Bike Fitting, Diagnostik und Training.

Die Mädels waren jetzt einige Monate bei Dir im Training, haben erfolgreich ihre Radsport-Events absolviert (ihr Bericht zur MSR hier, der zu 3RIDES folgt noch), wie sieht Deine Bilanz aus?
Die Mädels waren fleißig im Training, leider wurden sie durch zwei Infekte zurückgeworfen. Deshalb ist ihre Leistung umso stärker, weil die Vorbereitung nicht ideal lief. Idealfall wäre gewesen, dass die Mädels mehr Zeit – Kilometer, Höhenmeter – auf dem Rad hätten sammeln können, um ökonomischer und effizienter zu sein. Das Vorbereitungsrennen in Belgien war ideal, um sich auch an Ernährung im Rennen und kontinuierliches Pedalieren über mehrere Stunden zu gewöhnen.

Was ist im Training gut gelaufen, wo gab es Optimierungsbedarf?
Prinzipiell hat mir gut gefallen, dass die Mädels motiviert waren, sie hatten für ihr Event jeweils im Frühjahr eine Woche Radtraining eingeplant, was super ist für längere Strecken im Wettkampf. Prinzipiell war ich sehr zufrieden, leider wurde das Training durch die Infekte etwas durcheinander geworfen. Beide mussten ein paar Wochen auskurieren und langsam wieder ins Training starten, sodass für meine Planung ein wichtiger Teil im Grundlagentraining gefehlt hat.

Was hast Du in der Zeit über die Stärken der beiden kennengelernt?
Stärken: einfach so mal 3000hm ausm Ärmel zaubern und dann auch noch lächelnd ins Ziel fahren 😊

Wie würdest Du jetzt mit den beiden im Training weitermachen – um was genau zu optimieren?
GA1 einfach weiter, aber nicht mit Fokus darauf, sondern eher intensives Bergtraining, zusätzlich nochmal versuchen, die Vo2Max zu steigern und die Schwellen zu verschieben. Im Winter würde ich dann wieder intensiv mit GA1-Training starten, sodass sie einfach ein paar mehr Monate Zeit haben, um zu trainieren.

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