Supersapiens-Sensoren für einen normalen Rennradfahrer – taugt das etwas?

Radclub-Mitglied Frank hat im Zuge einer Verlosung zwei Supersapiens-Sensoren gewonnen – und sich damit gezielt auf die Mecklenburger Seen Runde (300 km, hier aktuelle Erfahrungsberichte) vorbereitet. Hier beschreibt er seine Erfahrungen.


Die über den Sensor (oben links) gesammelten Daten werden übers Smartphone und, nach Wunsch, das hauseigene „Energy Band“ ausgewertet.

Was ist Supersapiens?

Supersapiens ist ein Energiemanagementsystem, das deine Glukosewerte in Echtzeit anzeigt. Durch eine kontinuierliche Messung kann der Sportler die Zusammenhänge zwischen dem Gewebezucker und der eigenen sportlichen Leistung nachvollziehen und die Energieversorgung entsprechend anpassen. Gemeinsam mit dem Radclub bietet Supersapiens Verlosungen und Webinar-Schulungen zum Thema Sporternährung an. Clubmitglieder erhalten 10% Rabatt auf alle Trainingspakete.


Es wurden zwei Biosensoren und zwei Overpatches geliefert. Die Artikel sind sehr ansprechend verpackt. Die Biosensoren werden mit einer bebilderten Anleitung in mehreren Sprachen geliefert. Das Anbringen erfordert das erste Mal etwas Überwindung, am Ende aber eine völlig schmerzfreie Angelegenheit. Auch ist der Tragekomfort anfangs etwas ungewohnt – einen Fremdkörper am Arm. Jedoch nach sehr kurzer Zeit ist es ein Teil von dir. Beim Anbringen würde ich darauf achten, dass die ausgewählten Stellen am Arm haar- und fettfrei sind. Dann hält der Sensor ohne Probleme die Einsatzzeit von zwei Wochen und man muss schon ziehen, dass er entfernt werden kann. Auch das Entfernen ist völlig schmerzfrei und leicht erledigt. Ich habe den darauffolgenden Sensor am anderen Arm angebracht, um den bis dahin genutzten Arm zu entlasten. Nach dem Anbringen muss man eine Stunde warten, dann wird der Sensor aufgewärmt und für die Benutzung vorbereitet.

Warum läuft’s an einem Tag – und am anderen nicht?

Für mich war es sehr wichtig, meinen Flow der Glukose-Werte zu verfolgen und daraus Erkenntnisse zu erlangen, warum ich an dem einen Tag nicht die erwartete Leistung erbringen konnte und an einem anderen Tag jedoch wieder sehr frisch erschien. Die ersten beiden Wochen habe ich mein Verhalten nur mit dem Biosensor aufgezeichnet und die Glukosereaktionen ausgewertet. Mit dem zweiten Biosensor habe ich aus den gewonnenen Erkenntnissen versucht, einen direkten Einfluss auf die Glukose zu nehmen.

Hier konnte ich gezielt den Glukosewert steuern und darauf achten, nicht unterhalb des Glukosespiegels für Trainingseinheiten zu fallen. Auch wichtig ist es, den Glukosewert nicht allzu schnell ansteigen zu lassen. Bei der MSR konnte ich so den Glukosewert auf einem – zum Wettbewerb passenden – höheren Wert halten.

Mit Supersapiens meisterte Frank die Mecklenburger Seen Runde (Foto: Bengt Stiller)

Auch ist sehr interessant, wie sich der Glukosespiegel im Alltag verhält: bei welchen Produkten er förmlich nach oben schnellt und bei anderen Produkten wiederum nur ein leichter Anstieg festzustellen ist. Im Alltag erkennt man sogenannte „Rushes“, also starke Anstiege des Glukosewertes. Diese starken Anstiege sind im Alltag aus gesundheitlicher Sicht zu vermeiden. Im Ergebnis achtet man noch bewusster auf seine Ernährung.

Die Daten werden über die Supersapiens-App mit dem Biosensor verbunden und über Bluetooth gekoppelt. Zusätzlich habe ich meine Garmin Fenix 6X Pro und meinen Garmin Edge 1030 mit der App verbunden. Hier ist jedoch zu beachten, dass die Verbindung App zu Garmin nur über das Smartphone funktioniert. Man muss das Smartphone beim Training/Wettkampf mitführen, sonst werden keine Daten auf den Garmin Devices wiedergegeben.

Mein Fazit: Ich halte die Nutzung für einen ambitionierten Sportler für sehr sinnvoll. Man muss sich der komplexeren Nutzung und Auswertung auch bewusst hingeben wollen. Der Nutzen steht aber in einem absolut positiven Verhältnis und man kann viele Vorteile für sein Training und seine zukünftigen Wettkämpfe ziehen. Ich werde die Supersapiens-Sensoren auch zukünftig einsetzen.

Die Radclub-Mitgliedschaften in der Übersicht

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R2C2

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119€/ Jahr

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